Dienstag, 26. Februar 2013

Vorlagen zum Auslegen von Papierschnipseln

Das Reißen von Papierschnipseln steht zur Zeit im Kunstunterricht für meine Schüler mit motorischen Einschränkungen auf dem Programm. Dazu habe ich vier Vorlagen erstellt, auf denen die Schipsel anschließend aufgeklebt werden können. Als Variante können die Papierstücke auch erst noch zerknüllt und zu Papierkügelchen geformt werden.

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Montag, 25. Februar 2013

elektrischer Würfel

Im Bereich der Unterstützen Kommunikation ist der All-Turn-It-Spinner sehr bekannt. So ein elektrischer Würfel kann sehr einfach auch selbst gebaut werden. Dazu bietet Aduis einen Bausatz an. Damit dieser auch mit einem Taster wie z.B. dem JellyBean für UK genutzt werden kann, muss zussätzlich eine Buchse eingebaut werden. Die Umbauanleitung mit einer Beschreibung des benötigten Materials steht als Download zur Verfügung.
Auch ein Taster kann aus einer Touch-it-Leuchte selbst gebaut werden. Eine genaue Anleitung dazu folgt.

Download Anleitung

Wortschatz Obst und Gemüse

Hier eine kleine Spielanregung zum Training des Wortschatzes zum Bereich Obst und Gemüse.
12 verschiedene Obst- und Gemüsesorten gibt es als einzelne Bildkarten jeweils in den Farben rot, gelb, blau und grün. Trainiert werden soll damit das richtige Benennen der Bilder. Im Bereich der Unterstützen Kommunikation setze ich die Karten zum Üben der entsprechenden Gebärden bzw. zum Benennen der Bilder mittels einer elektronischen Kommunikationshilfe ein.

Es gibt zwei Spielvarianten:
Die Karten werden sortiert nach Farben gestapelt. Die Schüler würfeln mit einem Farbwürfel, ziehen vom entsprechenden Stapel eine Karte, benennen das Bild, bei richtiger Benennung darf die Karte behalten werden, bei unbekannter oder falscher Benennung wird die Karte wieder unter den Stapel gesteckt. Bei einem "normalen" Würfel mit 6 Seiten, können die beiden nicht vergebenen Farben aussetzen und Farbe wünschen bedeuten.
Oder:
Jeder Schüler erhält Spielchips in einer anderen Farbe, alle Karten werden auf dem Tisch verteilt, es wird ebenfalls mit einem Farbwürfel gewürfelt, das Bild soll benannt werden, bei richtiger Benennung wird die Karte mit einem der farbigen Spielchip markiert, bei falscher Benennung darf kein Spielchip gesetzt werden. Sieger ist der Schüler, der die meisten Karten mit seinen Chips markieren konnte. Für die beiden nicht vergebenen Seiten des Würfels gilt gleiches wie bei der anderen Variante. Die Spielchips können alternativ statt von Hand auch mit einem Strohalm angesaugt und so verteilt werden (einfacher wäre es dann, wenn die Spielchips selbst aus Papier hergestellt werden). Außerdem können Sonderregeln vereinbart werden, z.B. wenn in einer Farbe keine freie Karte mehr vorhanden ist, können Karten des Gegner benannt werden und so der Chip ausgetauscht oder dazugelegt werden.




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Veränderungen

In meinem Blog war es die letzten Wochen sehr still, da es schulisch bei mir zu einer großen Veränderung kam: Anfang des Monats bin ich auf eigenen Wunsch versetzt worden.
Meine vorige Stelle im Gemeinsamen Unterricht an einer Grundschule in Dortmund war leider mit einem weiten Fahrweg verbunden. So bin ich mit Hin- und Rückweg jeden Tag über 100 km gefahren, was je nach Verkehrs- und Wetterlage eine Fahrzeit von 40 Minuten bis in Extremfällen zu 2 Stunden pro Strecke bedeutete. Hinzukamen die häufigen Besuche an der Tankstelle, die bei den jetzigen Benzinpreisen keine Freude waren. Allerdings habe ich die Schule nicht nur mit einem lachenden, sondern auch einem weinenden Auge verlassen. Denn ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und vermisse Kollegen und Schüler.
Nun bin ich an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in Mülheim an der Ruhr. Ich hatte das große Glück, dass meinem Wunschort entsprechen wurde und ich nun einen Schulweg von weniger als 3 km habe. Außerdem freut es mich sehr, dass ich in meine eigentlich gelernte Fachrichtung der Geistigbehindertenpädagogik zurückkehren kann.
Daher hieß es in den letzten Wochen Sachen packen, aufräumen und verabschieden an der alten Schule und direkt am nächsten Tag ging es dann in der neuen Schule los. Nun habe ich mich aber schon ganz gut eingelebt, kenne meine Schüler besser und bin dabei erste Materialien wieder selbst zuerstellen. Es wird jetzt also hier im Blog mit neuen Sachen weitergehen.